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Montag, 12. Februar 2007

Hwang Jang-yeop

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Hwang Jang-yeop 황장엽
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Wieder einmal bin ich durch Zufall auf einen grandiosen Link gestoßen und zwar zu Hwang Jang-yeop, dem wohl hochrangigsten aller nordkoreanischen Flüchtlinge bisher.
Der Link hat alle Infos zum Fall, die ich im Folgenden nur kurz skizzieren werde:
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Vor genau 10 Jahren, am 12. Februar 1997 flüchteten Hwang und ein Freund in die konsularische Abteilung der südkoreanischen Botschaft in Beijing und ersuchten politisches Asyl. Eine geplante Flucht vorher in Tokyo wurde nicht durchgeführt, da die pronordkoreanischen Gruppen dort ein Auge auf Hwang hatten.
Er war Parteisekretär der Arbeiterpartei Nordkoreas für Internationale Beziehungen und Vorsitzender des Außenpolitischen Ausschusses in der Nationalversammlung Nordkoreas.
Nicht zuletzt erreichte er aber zweifelhafte Berühmtheit durch die philosophische "Fundierung" der Juche-Ideologie. Für diese Arbeit entschuldigte er sich bald und er erkannte seine ungewollte Rolle in der Herausbildung des Führerkultes an.
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Nachdem Hwang um Asyl gebeten hatte, begann ein Tauziehen um den Verbleib, vornehmlich zwischen China und Südkorea und China und Nordkorea, das zudem vom Tode Deng Xiaopings überschattet wurde.
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Am 17. Februar schließlich erklärte Nordkorea "Wenn Verräter gehen wollen, sollen sie gehen"; die faktische Freigabe.
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Nach einem Aufenthalt auf den Philippinen als Drittland, der als Kompromiss ausgehandelt wurde, kommen Hwang und Kim schließlich am 20. April 1997 in Seoul an.
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Sie werden von den Nationalen Sicherheitsdiensten verhört und geben anschließend eine Pressekonferenz, die ebenfalls im Wortlaut im Link nachzulesen ist.
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Montag, 29. Januar 2007

Last and least

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Last and Least 라스트 앤드 리스트
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Die Welt ist voll von wundersamen Leuten, voll von absonderlichen Gestalten und dann gibt es den absoluten Superlativ davon: Joe Dresnok.
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Joe Dresnok ist der letzte lebende amerikanische Flüchtling in Nordkorea, von ursprünglich vieren, die im Laufe der Zeit über die Grenze flüchteten. Allesamt waren Schulabbrecher, kamen schließlich mit der Disziplin in der Armee nicht zurecht und suchten ihr Glück im Norden.
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Nun gelang es zwei Dokumentarfilmern ein Interview mit diesem Joe Dresnok zu führen, über das wiederum die CBS-Sendung "60 Minutes" ein Interview mit den Dokumentarfilmern führte, das man sich hier anschauen kann (und sollte...).
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Ein interessanter Mensch, der dort, wo Menschen verhunger(te)n zum Filmstar avancierte. Sein Sohn, blond und blauäugig sprich Englisch mit starkem koreanischen Akzent und er selbst ist in zweiter Ehe mit einer Halbkoreanerin-Halbafrikanerin verheiratet, sodass sein zweites Kind Halbamerikaner-Viertelkoreaner-Viertelafrikaner ist, was man wiederum dem Kind ansieht.
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Ich bin nachdem ich das Video gesehen habe noch immer ganz verwirrt...
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